Lösungsorientierte Beratung


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Herzlich willkommen auf meiner Homepage rund um die Lösungsorientierte Beratung! 
Die meisten Informationen auf diesen Seiten sind von mir zusammengetragen und mit dem entsprechenden Quellenverzeichnis versehen.


Eine kleine Einführung in die "Lösungsorientierte Beratung"


Symptome sind nicht von Natur aus problematisch, sondern werden eher so ausgelegt, basierend auf den geschaffenen Realitäten. Beratung / Therapie zielt darauf ab, diese Realitäten zu verändern.

Lösungen zu Problemen werden oft übersehen, weil sie wie bloße Vorspiele aussehen.

Wir suchen bei Problemen letztendlich nach Erklärungen, in dem Glauben, dass eine Lösung ohne Erklärung irrational ist, und erkennen nicht, dass die Lösung selbst ihre beste Erklärung ist. 
(leicht modifiziert aus: "Der Dreh; Steve de Shazer"; Carl Auer Verlag 2002)


Lösungsorientierte Beratung / lösungsorientierte Kurzzeittherapie ist ein Ansatz, der sich aus den hypnotherapeutischen Interventionen Milton Ericksons und den lösungsorientierten Vorgehensweisen der systemischen Kurzzeittherapie zusammensetzt. Steve de Shazer, Direktor des Brief Family Therapie Center in Milwaukee, Wisconsin USA und Begründer dieses Ansatzes liefert mit seinen theoretischen Überlegungen in Verbindung mit seinen praktischen Anwendungen, Forschungsergebnisse, die mittlerweile Theorie und Praxis der Psychotherapie beeinflussen.

Das Empowerment:

Diese Philosophie bricht mit dem Blick auf die Schwächen und Defizite der Ratsuchenden. Sie stärkt die Klienten indem sie die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung betont. Sie sucht die Erfolge in der Vergangenheit und versucht nicht die Vergangenheit aufzuarbeiten (in Form von Vergangenheitsbewältigung).

Das Vertrauen in die Stärken und Kompetenzen der Menschen wird gestärkt, und ermöglicht ihnen damit, kritische Lebensphasen erfolgreich zu meistern.

Die Lösungsorientierung:

Im Mittelpunkt der Beratung steht nicht das Problem, sondern die angestrebte Lösung. Und hiermit ist nicht die Lösung gemeint, die der Berater/die Beraterin vorschlägt, sondern die Lösung, die der Klient selber entwickelt (oder gar schon entwickelt hat). Im Rahmen der Beratung ist es auch nicht der Berater, der nach Lösungen sucht, sondern der Klient/die Klientin. Der Berater ist Werkzeug, der Schlüssel, den der Klient nutzen kann, um die "verschlossene Tür" zu öffnen. Dieser Ansatz geht davon aus, dass jeder die Lösung des Problems in sich trägt, aber sie nicht unbedingt sieht. Aufgrund der konstruktivistischen Annahmen dienen die BeraterInnen eben als "Werkzeug".

Das Reframing:

Wertschätzende positive Konnotationen stellen immer ein Reframing dar, d. h. ein Verhalten, das beklagt wird, wird in seiner positiven Bedeutung für das Gesamtsystem beschrieben: obwohl es unverändert bleibt, wird es anders gesehen als vorher.


Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 22.01.03


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