`^´ Movietrace `^´

Nachtschicht
Einsatz in Hamburg: Mord auf Rezept
Polly Blue Eyes

Liegen lernen
John Lee and me
Lenya - Die größte Kriegerin aller Zeiten
(Kriegerin der Walsungen)



Schimanski muss leiden
Freunde
Freunde fürs Leben
Mordkommission: "Gefallener Engel"


Schlaraffenland
Die Männer vom K3: "Tyrannenmord"
Nachtgestalten




Falsche Liebe (Blumen aus Stein)
Die Kids von Berlin: Tödliche Spiele
Betrogen - Eine Ehe am Ende
Raus aus der Haut
Irrwege des Herzens

Verdammt. Er liebt mich
Max Wolkenstein - Tod und Liebe



Inseln unter dem Wind
Kanzlei Bürger
Abgefahren
Praxis Bülowbogen: "Ich hasse mich"
She always wears pearls
Zwischen Pankow und Zehlendorf
Treffen in Travers
Mörderische Entscheidungen
Ich hasse meinen Mann
Die Bubi-Scholz-Story


= Diesen Film / diese Serienfolge habe ich schonmal gesehen
= Von diesen Film / dieser Serienfolge existieren Videocaps
= Diesen Film / diese Serienfolge habe ich in digitaler Form





Nachtschicht

Fernsehfilm


Einsatz in Hamburg

Episode einer TV-Serie
Titel "Mord auf Rezept"
Regie: Walter Weber
Drehbuch: Stefan Cantz und Jan Hinter
Redaktion: Daniel Blum (ZDF)
Herstellungsland: D
Drehbeginn: 09.02.2005
Drehschluss: Mitte März 2005
Drehort(e): Hamburg und Umgebung
Presse: ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 / 70 - 2120

Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH, Hamburg, Jutta Lieck-Klenke

Stab: Aglaia Szyszkowitz, Hannes Hellmann, Rainer Strecker, Roman Knizka, Rike Schmid, Susanne Bormann, Fiona Coors und Merab Ninidze

Kurzinhalt: Hauptkommissar Hans Wolfer (Hannes Hellmann) muss sich einer Gallenoperation unterziehen. Bei einem Besuch im Krankenhaus werden Jenny (Aglaia Szyszkowitz) und ihr Kollege Brehm (Rainer Strecker) Zeugen einer Auseinandersetzung zwischen dem Zuhälter Bob Seitz (Roman Knizka) und dem Chirurgen Dr. Rixen (Merab Ninidze). Seitz wirft Rixen vor, er decke den Arzt, der durch einen Kunstfehler den Tod seines Bruders verschuldet habe. Kurz darauf wird dieser Arzt erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Im Auto des Opfers findet die Polizei riesige Mengen eines noch nicht zugelassenen Antibiotikums...

Aglaia Szyszkowitz ist wieder im "Einsatz in Hamburg" - Drehstart zur siebten Folge des erfolgreichen ZDF-Samstagkrimis - Am Mittwoch, 9. Februar 2005, begannen in Hamburg und Umgebung die Dreharbeiten für eine weitere Folge der erfolgreichen ZDF-Samstagkrimi-Reihe "Einsatz in Hamburg". Neben der Stammcrew Aglaia Szyszkowitz, Hannes Hellmann und Rainer Strecker spielen bekannte Darsteller wie Roman Knizka, Rike Schmid, Susanne Bormann, Fiona Coors und Merab Ninidze. Walter Weber, der gerade für das ZDF "Das geheime Leben meiner Freundin Roos" mit Mariele Millowitsch gedreht hat, führt Regie. Das Buch zu "Einsatz in Hamburg: Mord auf Rezept" (AT) schrieben Stefan Cantz und Jan Hinter.



Polly Blue Eyes

Regie: Tomy Wigand

Eine Trabantenstadt im Osten Deutschlands: Polly kommt aus dem Knast und ab jetzt soll alles anders werden. Der Anfang ist vielversprechend: Sie findet einen Job und lernt Stefan kennen, einen Polizisten. Doch dann schießt ihre Familie quer. Ihre Schwester schleppt einen Typen namens Ronny an, der Pollys Vater ein Geschäft vorschlägt. Totsichere Sache, Wellblechfertighäuser. Es fehlt nur noch ein bisschen Startkapital, aber Ronny hat da schon einen Plan - ein kleiner Überfall, ganz ohne Risiko. Die ganze Familie soll mithelfen, natürlich auch Polly. Sie hat alle Hände voll zu tun, ihre Familie vor dem Knast und gleichzeitig ihre Liebe zu retten.

Eine Produktion der Equinox Film, Leipzig; in Koproduktion mit magnolia Film
Buch: Karin Laudenbach, Martin Rosefeldt
nach dem Drehbuch "Die kleine Schwester" von Boris Naujoks

Produktionsfirma: X Filme Creative Pool GmbH, Besetzung: Fabian Busch, Susanne Bormann, Fritzi Haberlandt, Birgit Minichmayr, Florian Lukas, Sophie Rois, Beate Abraham, Sebastian Münster

Drehzeit: 2002, Drehorte: Berlin, NRW Drehzeit Berlin/Brandenburg: 2002, Förderung: Filmstiftung NRW (eingereicht bei BKM, FBB, FFA), Budget: 3'300'000,00 Euro, Verleih / Vertrieb: X Verleih AG, voraus- sichtlicher Verleihstart / Sendung: 2003

Mit den Dreharbeiten wird am 19.Februar in Leipzig begonnen.

Quellen: magnolia Filmproduktion GmbH und die Leipziger Volkszeitung.

(ehm. Titel: "Polly Plinn")
Der Film soll im Spätherbst in die Kinos kommen. Es ist eine Equinox Produktion in Zusammenarbeit mit Constantin-Film. (thxto René).



Liegen lernen



Melanchonische Komödie
Rolle als Jugendliebe "Britta"
Regie: Hendrik Handloegten











Inhalt: Der 32jährige Helmut Hermes ist an einem kritischen Punkt seines Lebens angelangt, seine Freundin Tina will, dass er sich endlich zu ihr bekennt. Aber Helmut lassen die Erinnerungen an seine erste Liebe Britta nicht los. Er macht sich auf die Suche nach ihr und durchlebt dabei noch mal seine "Frauengeschichten". Warum kann er sich nicht einfach zu der Frau bekennen, die er wirklich liebt?

LIEGEN LERNEN ist eine lakonisch erzählte Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Frank Goosen über das Erwachsenwerden und die Schwierigkeit des Loslassens von alten Bildern, was unser Held erst durchstehen muss, bevor er wirklich frei ist.

Produktionsfirma: X Filme Creative Pool GmbH, Besetzung: Fabian Busch, Susanne Bormann, Fritzi Haberlandt, Birgit Minichmayr, Florian Lukas, Sophie Rois, Beate Abraham, Sebastian Münster

Drehzeit: 2002, Drehorte: Berlin, NRW Drehzeit Berlin/Brandenburg: 2002, Förderung: Filmstiftung NRW (eingereicht bei BKM, FBB, FFA), Budget: 3'300'000,00 Euro, Verleih / Vertrieb: X Verleih AG, voraus- sichtlicher Verleihstart / Sendung: 2003

Quellen: nrw-letter, der Branchendienst der Filmstiftung NRW, Ausgabe August/September 2002 (Stand: 9.August 2002) unter Film Commission Produktion und Filmboard Berlin-Brandenburg Produktionsspiegel.

Es gibt auch einen Artikel unter GIGA und sogar Video von einem Interview mit Susanne (thxto Ex-Meister).

- als DVD erhältlich


John Lee and me

Kurzfilm
Länge: 14min
Regie: Max Erlenwein



Inhalt: Der junge Musiker Jonas hat sich für seine Geburtstagsnacht viel vorgenommen: Er will im legendären "Jazzkeller" auf die Bühne steigen und den anderen beweisen, dass auch er den Blues drauf hat. Außerdem ist er verliebt. Und wenn einem Bluesgittaristen die Frauen nicht zu Füßen liegen, wem dann?

Ausstrahlungen:
- Dienstag, 2.März 2004 um 16:40 auf Arte
- Montag, 8.März 2004 um 16:40 auf Arte



Lenya - Die größte Kriegerin aller
Zeiten (Kriegerin der Walsungen)



Fantasy-Abenteuer
Rolle als Schwester "Ayescha"
Regie: Michael Rowitz



Dreharbeiten zur RTL/ORF-Koproduktion "Lenya"
Sonja Kirchberger und fünf weitere Österreicher in Hauptrollen

Im Auftrag von RTL und ORF produziert die Phoenix Film GmbH das Fantasy-Abenteuer, das die Zuschauer in die aufregende Zeit des Mittelalters entführt. Noch bis Anfang Oktober 2000 dreht das Team um den erst 33-jährigen Regisseur Michael Rowitz in der Umgebung von Prag und anderen Orten Tschechiens an diesem 90-minütigen actionreichen Eventmovie. Bis zum 20. September 2000 drehte man einige Schlüsselszenen auf der Burg Kost im nördböhmischen Ort Libosovice.

Neben der erst 21-jährigen Anja Knauer in der Titelrolle sind sechs Österreicher in dem Film zu sehen, allen voran Sonja Kirchberger als bösartige Hexe Kundrie. An ihrer Seite: die österreichischen Darsteller Mijou Kovacs, Julian Weigend, Sylvia Haider, Johannes Thanheiser und Wolfram Berger. Susanne Bohrmann, Hendrik Duryn und Walter Kreye komplettieren das Ensemble.

Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau und mutigen Kriegerin: Lenya (Anja Knauer). Ihre Herkunft ist ein Geheimnis. Behütet von einer Ziehmutter wächst sie in einem idyllischen Dorf auf. Ihr Mut und ihre Unerschrockenheit deuten schon früh darauf hin, dass Heldenblut in Lenyas Adern fließt. Als ihr Dorf eines Tages überfallen wird und viele Freunde brutal ermordet werden, macht sie es sich zur Aufgabe, Rache zu üben und für Gerechtigkeit zu kämpfen. In dem Räuber Gero (Hendrik Duryn) findet sie nicht nur tatkräftige Unterstützung, sondern auch ihre erste große Liebe.

"Lenya - Kriegerin der Walsungen" ist 2001 im ORF zu sehen.

[ Quelle: dreharbeiten.de ]


Lenya - Die größte Kriegerin aller Zeiten

Der Abenteuerfilm mit Fantasy-Elementen erzählt die Geschichte der jungen Frau und mutigen Kriegerin Lenya. Ihre Herkunft ist zunächst ein Geheimnis. Behütet von einer Ziehmutter wächst sie in einem idyllischen Dorf auf. Ihr Mut und ihre Unerschrockenheit deuten jedoch schon früh darauf hin, dass Heldenblut in Lenyas Adern fließt. Als ihr Dorf eines Tages überfallen wird und viele ihrer Freunde brutal ermordet werden, macht sie es sich zur Aufgabe, Rache zu üben und für Gerechtigkeit zu kämpfen. In dem Räuber Gero findet Lenyanicht nur tatkräftige Unterstützung, sondern auch ihre erste große Liebe.

Im 5. Jh. n. Chr. hat sich der Schatten des Krieges über die germanischen Lande gelegt: Hagir von Amelung, der grausame Herrscher der mächtigen Burgunden, ist in das Reich der Walsungen eingefallen und hat deren König Thorwald feige ermordet. Die Bevölkerung wird geknechtet und mit Feuer und Schwert gezwungen, dem Glauben an die alten Götter abzuschwören. Doch selbst Folter und Gewalt vermögen es nicht, die Walsungen in die Knie zu zwingen: Eine alte Prophezeiung gibt ihnen die Kraft zum Überleben. Eines Tages, so glauben sie, werden ihnen die Götter einen Helden schicken. Dieser Held wird Balmaran, König Thorwalds magisches Schwert finden und den Kampf gegen den Tyrannen aufnehmen. Doch die Jahre vergehen, ohne dass sich ihre Hoffnung erfüllt. Eines Tages erfährt die junge Lenya, die als Findelkind in einem kleinen Bauerndorf groß geworden ist, von ihrer Ziehmutter Rana, dass ausgerechnet sie die Auserwählte der Götter sein soll. Noch ahnt Lenya nicht, dass sie die Tochter von König Thorwald und einer Walküre ist. Als überirdisch schöne Gestalt erscheint ihr ihre Mutter, und steht ihr mit gutem Rat zur Seite. Einen Tag später überfallen die Burgunden unter der Führung von Egil von Amelung, dem Sohn des Tyrannen Hagir, ihr Dorf und metzeln alle Bewohner nieder. Lenya und ihre Ziehschwester Ayescha kommen mit dem Leben davon. Die sterbende Rana bittet Lenya, sich auf die Suche nach dem Priester Mimir zu machen - er könne helfen, den Auftrag der Götter zu erfüllen. Zusammen mit Ayescha begibt sich Lenya auf die gefährliche Suche und trifft dabei auf den draufgängerischen Räuber und Wegelagerer Gero. Der hat sich mit seinen Männern in die riesigen Wälder des Walsungen-Reiches zurückgezogen, um durch sporadische Überfälle die Streitmacht der Burgunden zu schwächen. Gero unterrichtet Lenya im Schwertkampf. Dabei finden die Beiden Gefallen aneinander und verlieben sich. Gerne würde Lenya bei Gero bleiben, doch sie muss dem Auftrag der Götter nachkommen. Gemeinsam mit Ayescha bricht sie in die Hauptstadt Vetera auf. Unterwegs trifft sie den skurrilen Mönch Bruder Gottfried, der mit einer wichtigen Sendung zum Bischof von Vetera unterwegs ist. Während Lenya sich auf die Suche nach Mimir macht, muss Bruder Gottfried bei der Übergabe der Reliquien zu seinem Entsetzen feststellen, dass die Schwarzmagierin Kundrie die Gestalt des Empfängers angenommen hat. Hagir von Amelung hat sich mit den schwarzen Mächten verbündet, um ebenfalls in den Besitz des Königsschwertes Balmaran zu gelangen. Außerdem erfährt Gottfried, dass Kundrie den Befehl zur Verhaftung Lenyas erlassen hat. Währenddessen hat die ahnungslose Lenya tatsächlich den Priester Mimir finden können. Die Burgunden hatten ihn gefangen genommen und in einem eisernen Käfig an der Burgmauer von Vetera zur Schau gestellt. Mimir trägt Lenya auf, zum Orakel am Drachensee zu reiten: Dort wird sie erfahren, wo das Zauberschwert zu finden ist.

Ayescha fällt derweil den Burgunden in die Hände. Ins Lager der Räuber zurückgekehrt, bittet Lenya Gero, sie zum Drachensee zu begleiten. Vom Orakel erfährt sie, dass nur derjenige das Schwert zu finden vermag, der die magische Kette aus dem Drachenhort besitzt. Diese Kette jedoch befindet sich im Versteck der Magierin Kundrie. Gero begibt sich allein dorthin. Es gelingt ihm tatsächlich, die Kette zu entwenden, doch er wird dabei tödlich verletzt. Mit letzter Kraft begibt er sich zu Lenya und offenbart ihr, was er herausgefunden hat: Lenya ist die Tochter von König Thorwald, sie wird das Schwert an der Stelle finden, wo dessen Leben zu Ende ging: unter der mächtigen Eiche, wo er von Hagir hinterrücks gemeuchelt wurde. Voller Trauer über Geros Tod macht sich Lenya auf den Weg zur Eiche. Und tatsächlich kann sie dort das mächtige Schwert aus dem Stamm ziehen. Doch da tauchen Krieger der Burgunden auf, und ihre Forderung ist einfach: das Schwert gegen das Leben Ayeschas...

Der im Auftrag von RTL und dem ORF produzierte, mit aufwändigen Spezialeffekten versehene Event-Movie, entführt den Zuschauer in die aufregende Zeit des fünften Jahrhunderts. Als Location diente u.a. die Burg Kost bei Libosovice, ein beliebtes Touristenziel. Anja Knauer spielt Lenya, die Auserwählte der Götter. Die 22-jährige Schauspielerin entpuppte sich als begnadete Schwertkämpferin, wie ihr Regisseur Michael Rowitz bestätigte. Sonja Kirchberger beweist Mut zur Hässlichkeit: Jeden Drehtag musste sie für knapp fünf Stunden in die Maske, um sich in eine furchteinflößende Hexe mit weißen Augen zu verwandeln.

Die Spezialeffekte wurde von der Münchner Firma Scanline und der in Los Angeles ansässigen Firma A-Quest (Volker Engel, "Independence Day") generiert. Mit neuester Computertechnik erscheinen die Fantasy-Elemente als perfekte Illusion. So wird eine Insel vom Wasser regelrecht geschluckt, die Hexe Kundrie verwandelt sich unmerklich in jede Gestalt und verfällt sogar zu Staub. Erstmalig werden dreidimensionale Computeranimationen, wie man sie bisher nur aus aufwändigen Kinofilmen wie z.B. "Die Mumie" kennt, auch für eine RTL-Eigenproduktion genutzt.

[ Quelle: Formfehler ]

eigene Meinung: Das war ja doch besser als ich erwartet habe. Am Anfang sah es zwar doch schon fast so aus, als würde es alles sehr laienhaft vonstatten gehen, aber dann wurde es doch ganz interessant. Wer sich für solche eher heldenhaften statt phantastischen Abenteuer begeistern kann wird zumindest nicht enttäuscht. Allerdings ist auch keine besondere Professionalität zu spüren; spätestens wenn man die völlig krummen und mehrere Zentimeter stumpfen Schwerter sieht dann braucht man als Insider nicht weiter hoffen. Den Schluss fand ich allerdings total misslungen: er kam völlig abrupt, unspektakulär und unerwartet. Man könnte fast meinen, der Produktionsfirma sein auf einmal die Gelder ausgegangen! Das war dann doch schon sehr enttäuschend (wäre aber umso mehr zu verstehen, wenn ein zweiter Teil angekündigt worden wäre). Aber alles in allem ist der Film doch sehenswert und Susanne spielt als Lenya's Schwester auch eine gewichtige Rolle - somit kann ich den Film doch jedem empfehlen, denn für RTL's Abendfilme war das doch ganz in Ordnung. Vor allem die Spezialeffekte waren überraschend gut und professionell.

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 18.November 2001 um 20:15 auf RTL und ORF1
- Dienstag, 20.Dezember 2001 um 00:55 auf ORF1
- Mittwoch, 24.Dezember 2003 um 20:15 auf RTL



Schimanski muss leiden



Kriminalfilm
Nebenrolle als "Maya"
Regie: Matthias Glasner



Als Schimanski in den frühen Morgenstunden eine offenbar verwirrte Frau am Ufer vor seinem Hausboot findet, weiß er nicht, dass er ihr nicht einmal 24 Stunden später das Leben retten muss. Er ahnt aber, dass politische Hintergründe mit im Spiel sind. Deshalb bittet er LKA-Mann Hunger sich um die Frau zu kümmern, und macht sich auf den Weg nach Hamburg zur Geburtstagsfeier seines alten Chefs Königsberg. Auf einer Autobahnraststätte wird er beinahe von der Architektin Simone Popp überfahren, die ihren Enkel Taco verfolgt. Taco, ein kleiner Ganove, hat gerade einen Menschen niedergeschossen und einen Sack erbeutet, in dem er Drogen - und seinen großen Coup - vermutet. Statt sich zu entschuldigen fordert die resolute Simone Popp Schimanski auf, ihr bei der Suche nach Taco zu helfen, um weitere Bluttaten zu verhindern. [Hörzu]

Susanne spielt Tacos Freundin, die mit ihrer Beziehung zu ihm gar nicht zufrieden ist. Im Laufe der Geschichte versucht sie es jedoch nochmal mit ihm.

eigene Meinung: Ich fand den Film gar nicht so schlecht. Immerhin war es keine typische Kriminalgeschichte. Somit war es ganz interessant und teilweise auch recht merkwürdig.

Kritik (Hörzu Leserbriefe):

"Einen ernsthaften Plot so laienhaft umzusetzen ist wohl der Gipfel jeglicher Auseinandersetzung mit dem Genre Film. Wo blieb die Dramaturgie? Die Verantwortlichen sollten sich die Grundregeln des Filmemachens zu Herzen nehmen, damit Götz Georges Filmdialog ("Schwachsinn ist genau das richtige Wort") künftig nicht mehr falsch gedeutet wird." [Manfred Verhülsdonk, Ratingen]

"Leiden musste in erster Linie der Zuschauer." [Werner Steinhoff, Köln]

"Der geballte Klamauk bereitete selbst hartgesottenen Zuschauern Probleme." [Armin Naujok, Seesen]

"Einige gute und sehr gute Schauspieler wurden hier regelrecht verbraten." [Herbert Guse, Hamburg]

Diese Folge gibt es übrigens auf einer Schimanski-DVD-Kollektion, die aber wohl sehr rar ist (bei eBay für ein viel zu hohes Gebot gesichtet).

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 3.Dezember 2000 um 20:15 auf ARD
- als eine Folge einer 4er-DVD-Box erhältlich
- Ostermontag, 12.April 2004 um 22:30 auf WDR


Freunde



Spielfilm
Nebenrolle als "Miriam"
Regie: Martin Eigler
Aufführung beim Filmfest München 2000





Drei Freunde, drei Schicksale, drei Karrieren. Freundschaft, Vertrauen, Liebe und Verrat stehen im Mittelpunkt dieses spannenden, facettenreichen und atmosphärischen Berlin-Films.

Nils, Caro und Tayfun waren in ihrer Jugendzeit in Berlin-Kreuzberg die besten Freunde. Sie teilten alles und gemeinsam wollten der Welt auf den Kopf spucken. Aber ihre Freundschaft zerbrach, als sich Caro in ihrer Zuneigung zwischen Nils und Tayfun nicht entscheiden konnte. Sechs Jahre später begegnen sich Nils und Tayfun zufällig wieder. Nils ist mittlerweile bei der Polizei gelandet und trifft bei einer Razzia in einem Café, in dem Drogen- und Waffengeschäfte erledigt werden, auf den Besitzer: Tayfun. Um seinem alten Freund zu helfen lässt Nils ein Päckchen Heroin verschwinden, das im Café versteckt war. Aber dieser Freundschaftsdienst fliegt auf.

Früher waren sie die besten Freunde: Nils, Caro und Tayfun. Doch das ist lange her. Sie waren ja fast noch Kinder. Jetzt sind sie erwachsen und die Welt ist eine andere: Tayfun ist zu einer undurchsichtigen Schlüsselfigur im kriminellen Milieu geworden, Nils arbeitet als verdeckter Ermittler bei der Polizei und Caro als Journalistin. Als sich die Wege der Freunde wieder kreuzen, entsteht eine ganz empfindliche Balance, ein Seiltanz: Alle scheinen den Atem anzuhalten, denn ein Lufthauch genügt, um das Seil des Vertrauens zum Schwingen zu bringen.

eigene Meinung: Der Film ist sehr traurig - bis zum Schluss. Die einstige Freundschaft zwischen den drein wird nur ansatzweise gezeigt. Die frustrierende Gegenwart ist aber alles andere als einfach. Susanne spielt in dem Film ein Tresenbabe von Tayfuns Café und findet bald einen Verehrer, der mehr als verdreht ist (und Tayfuns Freund ist). Miriam ist sowieso nur in 5 Szenen zu sehen. Bei der ersten wird sie kurz gezeigt, während eine Truppe das Café verwüstet. Das zweite Mal sieht man, wie sich Tayfuns Freund in Miriam verliebt. In der dritten Szene macht jener ein paar Fotos, was ihr offenbar gefällt. Sie kommen ins Gespräch. In dieser Szene sieht sie übrigens am schönsten aus. In der vierten Szene begleitet er Miriam nach Hause, was jedoch total schüchtern verläuft. Letztendlich macht er ihr aber noch ein Geschenk: er hat eine Jacke geklaut, die sie toll fand. In der letzten Szene besucht Miriam ihren Verehrer im Krankenhaus, da er bei einer Razzia schwer verletzt wurde und in Lebensgefahr schwebt. Die grosse Liebe kommt nicht unbedingt rüber, später stirbt ihr Freund dann auch. Ungeachtet dieser Szenen mit Susanne verläuft der Film aber sonst auch sehr traurig und kann auch über das Ende nicht wirklich glücklich sein. Deshalb warne ich euch: Susanne ist nicht oft zu sehen und für ihre Nebenrolle lohnt es sich nicht wirklich, den Film zu gucken. Da muss man schon noch ein Fan von Christiane Paul sein.

Der Film wurde vom 3. November bis 16. Dezember 1999 in Berlin gedreht.

Ausstrahlungen:
- seit Donnerstag, 22.Februar 2001 im Kino
- mittlerweile als DVD erhältlich
- Freitag, 2.August 2002 von 22:50 bis 00:30 Uhr auf ZDF
- Montag, 8.März 2004 um 23:45 Uhr auf ARD


Freunde fürs Leben

Episode einer TV-Serie (Deutsche Arztserie von 1992)
Titel "Sternschnuppe" (63. Folge)
Länge: 45min
Rolle als Schwester "Ky"
Regie: Thomas Jacob

In Daniel Holbeins Praxis erscheint die neunjährige Melanie, die sich die Pulsadern verletzen wollte, weil sie keine Konzertkarte ihres Idols Ky bekommen hat. Daniel nimmt die Verzweiflung des Mädchens ernst. Während Melanies Mutter arbeitet, sucht Daniel mit dem Mädchen die Musikabteilung eines Kaufhauses auf. Dort läuft gerade ein Video von "ihrer" Gruppe. Voller Stolz klärt sie Daniel über Ky und ihren Bruder auf. Daniel, der den Ernst der Situation erkennt, bittet Rüdiger, über seine Radiokontakte aktiv zu werden. Tatsächlich kommt es zu einer Begegnung zwischen Melanie und ihrem Idol, die jedoch ganz anders verläuft, als Melanie erhofft hatte...

Manuel bittet seine Schwester Ky (Susanne Bormann), sich ein wenig Zeit für die kleine Melanie zu nehmen.

Ausstrahlungen:
- (Erstsendung am Donnerstag, 30.Januar 1997)
- Sonnabend, 23.September 2000 auf ZDF
- Donnerstag, 23.Januar 2003 von 10:03 bis 10:50 auf ZDF
- Freitag, 11.Juli 2003 von 10:03 bis 10:50 auf ZDF


Mordkommission



Episode einer TV-Serie
Titel "Gefallener Engel"
Hauptrolle als "Tinka Möller"
Regie: H.C. Blumenberg



Susanne spielt eine Friseusin, die bei einem reichen Ehepaar lebt.

eigene Anmerkung: Von dieser Folge habe ich nur durch Zufall damals bei der Erstausstrahlung VideoCaps gemacht. Doch erst jetzt habe ich die gesamte Folge erst einmal in voller Länge sehen und verstehen können; was mir damals natürlich nicht möglich war. Und die Folge war gar nicht schlecht - mir hat sie recht gut gefallen. Es ist allerdings ähnlich aufbebaut wie "Die Männer vom K3: Tyrannenmord": Die Ermittler als Hauptdarsteller kommen weniger mit geschicktem Nachdenken und Recherchieren als vielmehr mit Witz und Blödsinn auf die Spuren des Verbrechens. Das ist zwar nicht jedermanns Geschmack, aber ich fands doch wieder lustig. Die Handlung selbst ist auch ganz gut inszeniert; nur Susanne kommt leider etwas knapp bei weg. Trotzdem aber eine gelungene Folge, die man sich angucken sollte (wenn man die Chance dazu hat).

Ausstrahlungen:
- Freitag, 30.Juni 2000 um 20:15 auf ARD
- Donnerstag, 1.November 2001 um 21:45 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 2.November 2001 um 04:00 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 2.November 2001 um 11:35 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Donnerstag, 29.November 2001, 11:10 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Donnerstag, 22.August 2002 um 10:45 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 23.August 2002 um 10:45 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Dienstag, 11.Februar 2003 um 19:15 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Dienstag, 11.Februar 2003 um 23:50 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Donnerstag, 29.Mai 2003 von 17:15 bis 18:15 Uhr auf Premiere "Krimi"
- Freitag, 30.Mai 2003 von 11:35 bis 12:40 Uhr auf Premiere "Krimi"
- Dienstag, 7.Oktober 2003 um 05:10 auf Premiere Krimi
- Dienstag, 7.Oktober 2003 um 21:50 auf Premiere Krimi
- Mittwoch, 8.Oktober 2003 um 16:25 auf Premiere Krimi
- Donnerstag, 19.Februar 2004 um 06:05 auf Premiere Krimi
- Donnerstag, 19.Februar 2004 um 14:40 auf Premiere Krimi
- Mittwoch, 25.August 2004 von 22:10 bis 23:10 Uhr auf Premiere Krimi
- Donnerstag, 26.August 2004 von 06:45 bis 07:45 Uhr auf Premiere Krimi
- Donnerstag, 26.August 2004 von 16:25 bis 17:25 Uhr auf Premiere Krimi



Die Männer vom K3



Episode einer TV-Serie
Titel: "Tyrannenmord"
Nebenrolle als "Viktoria Brömmer (Bolander)"





Der Intendant Maximiliam Bogenhausen eines autoritär geführten Theaters wird während der Abendvorstellung grausam ermordet. Für die Kommissare vom K3 gestaltet sich die Aufklärung des Falles außerordentlich kompliziert: die hermetische Abgeschlossenheit des Bühnenvolks, das unmerkliche Ineinanderfließen von Illusion und Wahrheit lassen kaum ein Licht ins Dunkel der seelischen Abgründe dringen. Die Ermittlungen gehen nur mühsam voran. Als bald darauf ein Schauspieler vom Schnürboden stürzt, wird klar, dass in wechselnden Masken ein Phantom sein Unwesen treibt und der Täter vom kollektiven Bewußtsein der Theaterleute instinktiv geschützt wird. Motive und Hintergründe der Morde liegen in verhängnisvollen Ereignissen der Vergangenheit. Wie an einem Ariadnefaden folgen "die Männer vom K3" dieser Spur, um am Ende des Labyrinths auf einen Mörder zu stoßen, der nicht nur seine Taten, sondern auch seine Ergreifung wirkungsvoll inszeniert hat.

Susanne ist eine Darstellerin des Theaterensembles, die auch gerne Schauspielerin werden möchte. Sie kam durch ihren Vater direkt von der Schule an das Theater, da sie eine grosse Begabung hat. In den Wirren der gesamten Geschichte stellt sie selber auch Nachforschungen an, weil ihr Vater als Verdächtiger festgenommen wurde.

eigene Kritik: Mir hat diese Folge sehr gut gefallen. Das lag in erster Linie daran, dass die ersten zehn Minuten aberwitzig waren und die Handlung nach und nach in eine durchdachte, komplizierte und dennoch interessante Geschichte überleitete, was dann umso mehr begeistert. Der Schluss selbst zeugt zwar nicht gerade von Einfallsreichtum, aber rundum gesehen ist es eine gelungene Folge. Die kann man sich auch nochmal angucken.

Ausstrahlungen:
- Donnerstag, 11.November
- Dienstag, 26.Dezember 2000 von 20:15 bis 21:45 Uhr auf Nord3
- (Sonntag, 17.Februar 2002 von 20:15 bis 21:45 Uhr auf ARD) ist leider ausgefallen
- Sonntag, 17.Februar 2002 um 23:15 Uhr auf Eins Muxx
- Sonntag, 9.Juni 2002 von 20:20 bis 21:50 Uhr auf ARD
- Montag, 15.Dezember 2003 um 21:00 auf NDR


Schlaraffenland



Kinofilm
Hauptrolle als "Lana"
Regie: Friedemann Fromm





















In dem actionreichen Kino-Debüt von Regisseur Friedemann Fromm geht es um sieben Jugendliche, die sich auf der Suche nach dem ultimativen Kick nachts in ein Einkaufszentrum einschließen lassen. Doch die schwarzen Sheriffs um Mark Popp und Mona Wendt, die eigentlich die Einnahmen aus dem Weihnachtsgeschäft bewachen sollen, machen der Clique einen Strich durch die Rechnung. Sie wollen in dieser Nacht das Geld selbst einsacken und die Kids sollen dafür büßen.

Den Traum wird jeder kennen: Eine Nacht lang in einem riesigen Einkaufszentrum abfeiern und konsumieren ohne Ende. Dieser Vision einer Wohlstandsgesellschaft hängen sieben Jugendliche nach, die sich eines Nachts in einer Shopping Mall einschließen lassen, um stundenlang eine grenzenlose Mega-Party abzuziehen. Als sie auf die Sicherheitscrew des Hauses stoßen, wird die coole Party zum tödlichen Nahkampf. Die Wachmannschaft ist hinter den Tageseinnahmen des Supermarkts her und benötigt ein paar Schuldige als strategische Opfer. Das Spiel ist ganz einfach: Sieben Kids, vier Jungs und drei Mädchen, lassen sich im Einkaufszentrum einschließen. Sie haben Zeit bis zum nächsten Morgen, ihren Traum von einer gigantischen Konsumparty zu verwirklichen. "Sex, drugs & fun" heisst das Motto zwischen CD's, Klamotten und Videospielen. Doch sie merken bald, dass sie nicht die einzigen "Gäste" in dieser Nacht sind: Die Sicherheitscrew der "Schwarzen Sheriffs" (u.a. Franka Potente, Heiner Lauterbach) hat es auf die vorweihnachtlichen Einnahmen abgesehen. Auf der Suche nach den "Bösen", die für den Coup den Kopf hinhalten sollen, kommen die Kids den Sheriffs gerade recht. Ein Kreislauf von Gewalt, Blut, Macht und Hass entsteht. Für diese wenig zimperliche Mischung aus Psycho-Thriller und Action-Film wurde das Oberhausener "CentrO", Europas größtes Einkaufszentrum, in vielen Teilen nachgebaut. Einige Szenen wurden nachts im Original-Center abgedreht. "Schlaraffenland" erzählt von einer Generation, die gleichzeitig emotional abgestumpft und mit einem großen Hang zu Romantik und Pathos ausgestattet ist. Er erzählt auch von einer Generation, die nicht weiss mit ihren Gefühlen umzugehen und sich in künstliche Welten flüchtet. Herausragend unter den Nachwuchsschauspielern: Susanne Bormann, die bereits in diesem Sommer in "Nachtgestalten" als junge Prostituierte beeindruckt hat. Für deutsche Verhältnisse geht es hier ziemlich hart zur Sache.

Susanne spielt die drogenabhängige Lana, die im Laufe des Geschehens einen tödlichen Unfall verursacht.

populäre Kritik: Aus dem tollen Drehbuch und der guten Rollenbesetzung hätte sich mehr machen lassen, als man geboten kriegt, denn der Film an sich schnitt bei den Kritikern eher schlecht ab. Nichtsdestotrotz gibt es einen Trailer, ein freigegebenes Drehbuch (fünfte Fassung) und einen Soundtrack zum Film. Letzterer ist nicht uninteressant und sollte auf jeden Fall einmal angehört werden. Guckt auch in der Linkzone nach der offiziellen Schlaraffenland-Homepage.

eigene Kritik: Die Filmidee ist nicht schlecht - keine Frage. Auch die Handlung selber ist am Anfang recht interessant - genauso wie die Tatsache, dass recht viele der Personen im Verlauf des Filmes ums Leben kommen. Aber bei alldem will doch nie so richtig die Stimmung aufkommen. Irgendwie plätschern die Probleme aller Beteiligten dahin und Tote sind recht schnell vergessen. Wer sich diesen Film kaufen will sollte vorher doch lieber eine Videothek aufsuchen - für meinen Geschmack ist es doch leider nur ein mittelmässiger Film. Gerade bei der Besetzung hätte man mehr erwarten können!

(als DVD erschienen)

Ausstrahlungen:
- seit Donnerstag, 11.November 1999 im Kino
- seit Donnerstag, 11.Mai 2000 als Video erhältlich
- Montag, 24.Dezember 2001 um 22:00 Uhr auf Pro7
- Dienstag, 25.Dezember 2001 um 03:00 Uhr auf Pro7


Nachtgestalten



Kinofilm
Rolle als "Patty"
Regie: Andreas Dresen
Nominierung zum Deutschen Filmpreis '99
Hauptpreis "Fliegender Ochse" beim Filmfest Schwerin





















Der Papst ist in Berlin, alles dreht sich um ihn. Doch während er im Fernsehen redet, kämpfen draussen - im Labyrinth der Großstadt - Menschen um ein bisschen Liebe und Würde. Die Obdachlose Hanna etwa findet hundert Mark und will dafür mit ihrem Freund eine Nacht im Hotel verbringen. Der Bauernsohn Jochen ist auf der Suche nach käuflicher Liebe und landet bei der blutjungen Patty auf dem Straßenstrich. Und Hendrik Peschke, gestresster Angestellter, hat einen kleinen "Negerbengel" am Hals, den er zunächst als Dieb verdächtigt hatte.

In der Nacht, in der der Papst zu einem fiktiven Besuch in Berlin weilt, findet eine Handvoll Menschen keine Ruhe: ein Stadtstreicher-Paar, ein junger Bauer vom Land, ein Angestellter, der einem afrikanischen Jungen begegnet. Alle sind auf der Suche nach Wärme, Geborgenheit und bescheidenem Glück, das sich in ihrem mühsamen Leben nur selten finden läßt. Die lose verwobenen Geschichten entwickeln ein tiefes Gespür für die Not und leben vom aufrichtigen Interesse an den Figuren. Ein mutiger Film voller Intensität und Lebendigkeit, der eine ungeglättete Annäherung an die Wirklichkeit wagt und ein nüchternes Bild häufig übersehener Randbereiche der deutschen Wirklichkeit zeichnet.

Susanne spielt die prostituierte Patty.

populäre Kritik: Realistische und zugleich unterhaltsame Odyssee durch die Großstadt.

Wann saß man zuletzt in einem deutschen Film, dessen Ende man gerne hinausgezögert hätte, weil man von seinen Gesichtern und Geschichten nicht lassen will? [Filmdienst]

Eine tragische Komödie, so hart wie der Asphalt und so anrührend wie ein Lächeln in der Großstadt. [Tagesspiegel]

NACHTGESTALTEN ist ein erschreckend anderer Berlin-Film, und der erste seit langer Zeit, der sich mit Recht so nennen darf. [Berliner Morgenpost]

Aus der Bahn Geworfene, Nachtgestalten im doppelten Sinne, schiebt Andreas Dresen mit aller Selbstverständlichkeit wieder in unser Gesichtsfeld. (...) Die Berliner Nacht zeigt sich nicht von ihrer glänzenden, durchgestylten Seite. Matt ist sie, wie auch die Gestalten, die sich in ihr bewegen. Dennoch lassen sie sich niemals gänzlich von ihr verschlucken. Die Gesichter trotzen der Dunkelheit, die Konturen bleiben deutlich, weil sich Dresens Nachtgestalten einen Rest Stolz bewahrt haben. [Tip Berlin]

eigene Kritik: Der Film ist klasse! Man sollte sich nicht scheuen, nur allzu normale Menschen und deren Ereignisse mitzuerleben. Gerade solche wie hier gezeigten Verhältnisse verdrängt man gerne. Ausserdem begeistert der Film durch seine gleichzeitig parallel ablaufenden Handlungen, in denen sich manchmal dessen Personen über den Weg laufen. Susannes Rolle ist auch recht düster und im Gegensatz zu den anderen muss sie leider ohne Witz oder Henkershumor auskommen. Ich glaube während des ganzen Films lächelt sie nur einmal. Und trotzdem fühlt man sich mitgezogen... Diesen Film sollte man schonmal gesehen haben!

Ausstrahlungen:
- mittlerweile als DVD erhältlich
- seit Donnerstag, 12.August 1999 in den Kinos
- seit Dienstag, 13.Juni auf Video erhältlich
- Montag, 28.Mai 2001 von 20:45 bis 22:25 Uhr auf Arte
- Mittwoch, 30.Oktober 2001 um 20:15 Uhr auf ARD
- Sonnabend, 16.Februar 2002 von 22:20 bis 23:55 Uhr auf ORB
- Sonntag, 14.Juli 2002 von 23:45 bis 01:20 Uhr auf NDR
- Donnerstag, 3.Oktober 2002 um 22:30 Uhr auf SFB1
- Mittwoch, 16.Oktober 2002 um 22:05 Uhr auf ORB
- Sonnabend, 30.November 2002 von 00:05 bis 01:40 Uhr auf MDR
- Dienstag, 11.Februar 2003 um 20:15 Uhr auf EinsFestival
- Sonnabend, 7.Juni 2003 um 22:30 bis 00:10 Uhr auf arte



Falsche Liebe
(Blumen aus Stein)



TV-Fernsehfilm
Hauptrolle als Tochter "Jenny Jacobi"
Regie: Sybille Tafel





























Welche Liebe ist hier falsch? Die der Mutter zur Tochter? Der Tochter zur Mutter? Oder beider Liebe zu dem charmanten Jonas? Der Filmtitel ist vieldeutig, führt aber in die Irre. Denn die zentrale Frage lautet: War sie's, oder war sie's nicht? Scheidungskind Jenny beteiligt sich an einem Raubüberfall und könnte schuld sein am Tod eines Tankwarts. Die Indizien werden immer belastender. Und Mutter Yvonne, eine ehrgeizige Karrierefrau, erkennt, dass sie ihr Kind über Jahre vernachlässigt hat. Andrea Sawatzki spielt das mit feinen psychologischen Nuancen; Susanne Bormann setzt als Tochter verletzliche Bockigkeit dagegen. Das Resultat: eine präzise Sozialstudie, die als Krimi die Spannung bis zum Schluss hält. [Hörzu]

Es klingelt - Kriminalpolizei! Yvonne Jacobi erlebt den Alptraum einer jeden Mutter: Ihre 15jährige Tochter Jennifer war an einem blutigen Tankstellen-Überfall beteiligt. Yvonne ist eine alleinerziehende Mutter wie tausend andere: geschieden, aber sie hat einen Job, der genug einbringt. Kein Grund zur Besorgnis. Bis zu jenem Morgen, an dem die Polizei auftaucht. Der Tankwart ist tot - Jennifer wurde am Tatort verhaftet... Und so macht sich die enttäuschte Mutter zwischen jugendlichen Sprayern, einem Anwalt und dem faulsten Polizisten Berlins auf eine Reise in die total fremde Welt ihrer eigenen Tochter.

Für Regisseurin Tafel steht eins fest: Konfliktfilme wie dieser von Drehbuch-Autor Christian Limmer müssen nicht schwermütig sein. "Mir sind charmante und komische Figuren besonders wichtig. Erfordern nicht auch Extremsituationen so banale Handlungen wie Zähneputzen?" fragt Sibylle Tafel. Mit ihren 15 Lenzen kennt "Tochter" Susanne Bormann aus Kleinmachnow die Probleme zwischen Eltern und Kindern wohl am ehesten. "Aber zum Glück verstehe ich mich mit meiner Mutter großartig", erzählt sie. An die Karriere denkt die film-gefragte Gymnasiastin ("Abgefahren", "Verdammt, er liebt mich") aber noch nicht: "Nach diesem Dreh konzentriere ich mich erst mal wieder ganz auf die Schule. Es gibt Wichtigeres als die Schauspielerei...". [B. Willer]

Susanne spielt die angeklagte Jenny, die einen Mord begangen haben soll und in der Untersuchungshaft landet. Der Drehort des ganzen Geschehens war Berlin (Kreuzberger Nostizstraße). Der originale Filmtitel war "Blumen aus Stein", der jedoch für die Fernsehaufführung in "Falsche Liebe" abgeändert wurde.

eigene Anmerkung / Kritik: Der Film geht nahe und fasziniert duch den Verlauf der Handlung. Sowohl Mutter als auch Tochter spielen ihre Rolle perfekt und lassen den Zuschauer jede Empfindung nachvollziehen. Der Film hätte genausogut auch im Kino laufen können! Als der Film erstmalig auf Arte lief, hatte ich auch teilweise gesehen. Doch selbst 1997 war mir Susanne noch eine weitaus Unbekannte - jedoch hatte ich schon damals ein paar VideoCaps geschossen (da hatte ich noch eine Elsa Victory Erazor...). Doch erst in jüngster Zeit habe ich den Film derart fasziniert verfolgt und gemerkt, wie sehr er einen in den Bann zieht.

Die Soundtracks sind übrigens teilweise sehr interessant. Die Szene, bevor Jenny nachts das Haus verlässt beinhaltet den Track "Confusion The Waitress" von "Underworld" (aus dem Album "Second Toughest In The Infants"). Als Jennys Mutter anschliessend mit dem Auto in der Nacht umherfährt und verzweifelt ihre Tochter sucht, ist der Track "Pearl's Girl" zu hören, ebenfalls von "Underworld" aus demselben Album. Das ist auch nochmal zu hören, bevor Jenny die Flucht ergreift. Und während sie flieht ist die Musik von "Prodigy" mit "Narayan" (aus dem Album "The Fat Of The Land") zu hören.

Ausstrahlungen:
- Freitag, 24.März 2000 auf ZDF
- Dienstag, 20.März 2001 von 20:15 bis 21:40 Uhr auf 3sat
- Sonnabend, 02.Februar 2002 von 15:15 bis 16:40 Uhr auf Arte
- Montag, 11.Februar 2002 um 17:30 Uhr auf Arte
- Montag, 23.Juni 2003 von 20:15 bis 21:45 Uhr auf ZDF
- Dienstag, 27.Juli 2004 von 20:15 bis 21:40 Uhr auf 3sat


Die Kids von Berlin:
Tödliche Spiele



TV-Fernsehfilm
Nebenrolle als "Annica Bacher"
Regie: Dieter Berner



"Flash" und Annica lernen sich in einer Disco in Berlin kennen. Flash hat zwar viel Geld, aber auch reichlich Probleme. Er ist in einer Gruppe von jugendlichen Autoräubern. In jener Szene wurde bereits verdeckt ermittelt, allerdings endete der Versuch mit dem Tod. Die russische Mafia, die die Autos abnimmt, hat davon Wind gekriegt und will nun nicht länger mit dem Automechanikerchef verhandeln. Der wiederum sieht das ganze Geschäft immer mehr in Gefahr und wird seinen Handlangern gegenüber immer misstrauischer. So wird auch Flash (der in Wirklichkeit Stefan heisst) bald gejagt. Die Ermittlungen gegen die Szene verläuft ebenfalls nicht gerade rosig, hinzu kommt der Ärger von den Vorgesetzten wegen der Vorgehensweise.

eigene Kritik: Ein handelsüblicher TV-Krimi für einen Werktagsabend. Spannend ist es nicht unbedingt, eher ruhig und dadurch langatmig und langweilig - obwohl es von der Geschichte her sehr interessant ist. Aber nichts will so richtig professionell wirken und man fragt sich öfters, ob man bei der Eröffnung einer Serie daraus auch an einen Erfolg gedacht hat. Susanne kommt zwar nicht sooft vor (und ist dadurch auch nicht direkt an der Handlung beteiligt), allerdings doch oft genug, um sich den Film anzugucken. Aber insgesamt wird man eher enttäuscht sein - ganz einfach weil eine Menge hätte besser gemacht werden können.

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 15.Juli 2001 von 07:55 bis 09:25 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonnabend, 02.Februar 2002 von 15:35 bis 17:10 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonntag, 03.Februar 2002 von 08:50 bis 10:20 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonnabend, 02.März von 06:55 bis 08:25 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"


Betrogen -
eine Ehe am Ende



TV-Fernsehfilm
Nebenrolle als Tochter "Jennifer Goldbeck"
Regie: Hans Hanck



Sie sind wohlhabend, führen eine harmonische Partnerschaft, haben eine gut geratene Tochter und gehören zur High Society von München - das Glück von Martina und Jan Goldbeck scheint perfekt. Doch hinter Martinas Rücken plant Jan auf brutalste Weise den Ausstieg aus dem gemeinsamen Leben. Er inszeniert den betrügerischen Bankrott des gemeinsamen Bauunternehmens. Dann "gesteht" er ihr die Schwierigkeiten der Firma und bittet sie das verbleibende Vermögen ins Ausland zu schaffen. [Videotext TV.Berlin]

Susanne spielt die Tochter des Ehepaars und vertraut ihrem Vater, der sie ebenfalls belogen hat.

eigene Anmerkung / Kritik: Naja, die Story ist ja gar nicht so dumm und kann durchaus begeistern. Jedoch ist die Wendung und das Ende der Geschichte schnell zu erahnen. Auch einzelne Szenen (z.B. die allerletzte) hätten durchaus wegfallen können. Susanne kommt in nur vier Szenen vor, wovon Sie in dreien davon doch nur kaum ins Gespräch mit jemandem kommt und sich immer wieder entnervt davon flüchtet. Wer sich diesen Film angucken möchte, dem sein keine grossen Hoffnungen gemacht - er ist zwar mit Susanne Bormann, aber das wars dann auch. Auch diesen Film hätte ich beinahe verpasst, weil ich zu der Zeit nicht zu Hause war. Zum Glück gab es jedoch eine Wiederholung.

Ausstrahlungen:
- Donnerstag, 19.Juli 2001 um 13:50 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 30.November 2001 um 13:45 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Donnerstag, 9.Mai 2002 um 13:55 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Donnerstag, 17.Oktober 2002 um 13:40 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonnabend, 8.März 2003 um 15:55 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonnabend, 14.März 2003 um 13:45 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonnabend, 22.März 2003 um 02:55 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Sonntag, 28.September 2003 um 02:55 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonntag, 28.September 2003 um 16:05 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonnabend, 10.Januar 2004 um 13:00 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonntag, 11.Januar 2004 um 02:45 Uhr auf Premiere Krimi
- Mittwoch, 14.Januar 2004 um 07:45 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonntag, 23.Mai 2004 um 15:55 Uhr auf Premiere Krimi
- Montag, 31.Mai 2004 um 02:45 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonntag, 30.Mai 2004 um 01:30 Uhr auf Premiere Krimi
- Sonnabend, 9.Oktober 2004 um 11:15 auf Premiere Krimi
- Sonntag, 10.Oktober 2004 um 01:05 auf Premiere Krimi
- Donnerstag, 14.Oktober 2004 um 08:20 auf Premiere Krimi
- Montag, 25.Oktober 2004 um 01:00 auf Premiere Krimi


Raus aus der Haut



TV-Fernsehfilm (Tragikkomödie)
Rolle als Schülerin "Anna Maria Schwarz"
Regie: Andreas Dresen
Hauptpreis "Fliegender Ochse" beim Filmfest Schwerin













Die DDR im "deutschen" Herbst 1977: Markus ist heimlich verliebt in Anna, die mit ihm in die 12. Klasse geht. Anna aber steht mehr auf Randy - und das nicht nur wegen seiner Rockband. Als Anna ein Bild der RAF aus dem "Spiegel" in die Klasse mitbringt, wird sie ausgerechnet von dem linientreuen Schuldirektor Rottmann dabei erwischt. Die Konsequenz: Rottman droht, ihre Bewerbung für ein Medizinstudium zu verhindern. Für Anna, die aus einer Medizinerfamilie kommt, ist das eine Katastrophe. Marcus nutzt die Chance, um Anna zu imponieren und stiehlt das brisante Material aus dem Lehrerzimmer. Doch der Diebstahl fliegt auf und bringt ihn und Anna erst recht in die Zwickmühle. Eigentlich hätte Marcus sich ja nie dazu überreden lassen, aber weil die Idee von Anna kam ... Und so wird Rottmann nach dem Vorbild der RAF einfach entführt und im abgelegenen Keller von Annas Großmutter festgehalten. Spätestens nach der Fachlehrer-Konferenz, die über die Studienbewerbungen entscheidet, soll Rottmann wieder frei sein. Doch die Schwierigkeiten fangen jetzt erst richtig an...

DDR, Herbst 1977, während der Schleyer-Entführung in Westdeutschland. Marcus ist schüchtern und heimlich verliebt in Anna, seine Mitschülerin aus der 12. Klasse. Die aber steht mehr auf Randy, Sänger der Rockband "Feuersbrunst". Anna und Marcus bangen um ihre Studienerlaubnis, die von der Lehrerbeurteilung abhängt. Als der dogmatische Schuldirektor Rottmann bei Anna Materialien über die RAF findet, fühlt sich Marcus berufen, als heldenhafter Retter einzugreifen. Aber er wird dabei erwischt, wie er versucht, das belastende Material aus dem Rektorenzimmer zu stehlen. Rottmann kündigt an, beider Studienbewerbungen zu verhindern. Daraufhin überredet Anna Marcus, Rottmann zu entführen und versteckt zu halten, bis über ihre Anträge entschieden wurde. Denn für sie, die Tochter aus einer Arztfamilie, wäre es eine Katastrophe, den erhofften Medizinstudienplatz nicht zu bekommen.

RAF in der Nischenversion: Orwochrom fehlt und auch sonst einiges. Macht aber nichts: Die Groteske "Raus aus der Haut" um zwei RAF-spielende DDR-Schüler hat was. Schon müssen sich die Ausstatter richtig Mühe geben, die alte DDR auf den Schirm zu schaffen. Schon muß man sich wundern, wo diese Tapete herkommt und das Hemd mit dem langen Kragen. Schon sieht die DDR aus wie die 50er in ARD-Geschichtsfilmen, irgendwie den Brötchen ähnlich, die im Bäckereifenster liegen und auf denen "Nur Dekoration!" steht. Vielleicht fehlt einfach nur Orwochrom. Denn eigentlich konnte man die DDR nur auf DDR-Filmmaterial authentisch abbilden, weil dessen pastellene Pfützigkeit mit dem "Sozialismus in den Farben der DDR" (O-Ton Propaganda), wunderbar zusammenfloß. Nun ist die DDR also zum Kunstprodukt geworden. Und zur Kunstfläche. Oder wie anders als kraß künstlich soll man eine Geschichte wie "Raus aus der Haut" verstehen, die der ORB zur ARD-Reihe "Wilde Herzen" beisteuerte?

Es ist 1977, also Deutscher Herbst. Es ist DDR, also Tristesse. Es ist Abitur, also Angst und Liebe. Die Revolte kommt aus der antisozialistischen Presse. Anna bringt ein Bild von Gudrun Ensslin und Andreas Baader aus dem Spiegel mit in die Klasse. "Ein Liebespaar", sagt sie, "ganz normal sehen die aus - wenn man die auf der Straße träfe." (Daß man zwar nicht sie, aber andere RAFler bald auf DDR-Straßen treffen konnte, gehört zwar nicht hierher, mildert die Absurdität unserer DDR/RAF- Geschichte aber etwas.) Die spinnt sich munter fort, indem der fiese Lehrer Rottmann zuerst Anna mit dem Spiegel erwischt und dann Marcus, der versucht, das Corpus delicti zu vernichten. Die Studienbewerbungen stehen an, und der fiese Rottmann verkündet: Anna darf nicht Ärztin werden, Marcus soll sich als Offizier verpflichten. Aus. Aber Marcus hat sich in Anna verknallt, Anna dagegen in einen angepunkten (na ja) Sänger, der einen geilen Bus fährt und Totengräber ist, und Süße und Bitternis mischen sich nun aufs Plotentfaltendste. Aber es kommt noch dicker: Anna findet die RAF gut und will auch so was aufziehen, Randy, der Sänger, ist realistisch und folglich dagegen. Marcus und Anna entführen den bösen Rottmann und sperren ihn in Omas Keller, während übers körnige Westfernsehen die Westterroristen flimmern. "Da ist man ja froh, in der DDR zu leben", sagt Annas Vater. Lehrer Rottmann in Omas Keller, das verhält sich zur echten RAF etwa so wie die DDR-Süßtafel zur Westschokolade - eine Art Nischengesellschaftsversion. Alle Hauptfiguren erweisen sich als Menschen, die an die Grenzen der Nische DDR gerieten. In dem Moment, in dem sie sie überschreiten, werden sie interessant. Der Fortgang ist nicht so entscheidend und auch etwas langatmig. Irgendwann kommt Oma zurück, findet Rottmann im Keller und versucht in Folge rührend, ihm seine Gefangenschaft zu erleichtern. Mit dem Freilassen läßt man sich etwas Zeit, denn auch Oma will, daß Anna Ärztin wird.

Susanne spielt Anne, die ihren Schuldirektor im Keller ihrer Oma versteckt hält.

populäre Kritik: Eine wundervolle skurrile Idee, souveränes Spiel mit dem Gestern, eingehüllt in die alten Renft-Lieder. Aber Regisseur Andreas Dresen macht noch mehr daraus. Die einfache Geschichte bekommt plötzlich viele Böden und keiner davon ist aufgesetzt. Souverän bleibt Dresen jenseits aller Klischees, lässt selbst Schuldirektor Rottmann seine Augenblicke von Größe und hält für ihn die bitterste Erfahrung bereit. Denn wer sollte ihm diese Entführung glauben? [Kerstin Decker, Tagesspiegel vom 26.9.97]

Kaum ein Film im deutschen Kino kann diesem Fernsehfilm die Waage halten. Dresen hat sich erneut als einer der fähigsten Regisseure seiner Generation erwiesen, der makellose Kennerschaft mit seltenen humanen Eigenschaften vereinigt, die gleichwohl für seine Kunst erforderlich sind: Einfühlung, Behutsamkeit, Gerechtigkeitssinn, Humor. [Thomas Koebner, Funkkorrespondenz 40/97]

eigene Kritik: Ein wunderbarer Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. Allein die äusserst detailgetreue Nachbildung der DDR fasziniert schon (meist auch auf selbstironische Weise). Und ganz nebenbei: Susanne spielt die klare Hauptrolle, obwohl die gesamte Geschichte von ihrem Komplizen Marcus praktisch erzählt wird. Während er in Anna seine unerreichbare Liebe sieht hat die Entführerin ganz andere Sorgen. Und obwohl alles so gut begann, tauchen dann doch plötzlich unüberwindbare Hindernisse auf. Der Schluss der Geschichte ist gleichsam ironisch und doch traurig. Somit sind die beiden am Ende gerade mal um ein paar Erfahrungen reicher. Ein Genuss in jeder Hinsicht - egal auf was man es bezieht. Und von Langeweile keine Spur, dafür ist die Geschichte einfach zu mitreissend und interessant. Dieser Film ist jetzt ganz klar auch einer meiner Favoriten!

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 9.November 1997 auf ORB
- Mittwoch, 10.Oktober 2001 von 22:25 bis 23:55 Uhr auf 3sat
- Donnerstag, 17.Oktober 2002 um 22:30 Uhr auf ORB
- Donnerstag, 14.August 2003 um 20:15 Uhr auf Eins Muxx
- Donnerstag, 14.August 2003 von 23:00 bis 00:30 Uhr auf ARD
  (verschoben auf 00:10 Uhr wegen News zu NYC Blackout)
- Sonnabend, 20.September 2003 von 21:45 bis 22:45 auf ARD
- Sonnabend, 20.September 2003 um 21:53 auf EinsFestival
- Montag, 22.September 2003 um 02:00 auf EinsFestival
- Dienstag, 23.September 2003 um 01:00 auf EinsFestival
- Mittwoch, 24.September 2003 um 23:18 auf EinsFestival
- Donnerstag, 25.September 2003 um 03:02 auf EinsFestival
- Freitag, 5.März 2004 um 17:00 auf EinsFestival
- Sonnabend, 6.März 2004 um 10:15 auf EinsFestival


Irrwege des Herzens



TV-Fernsehfilm
Nebenrolle als Tochter "Janie"
Regie: Karola Zeisberg





In Inverloss, einem malerischen Dörfchen im schottischen Hochland, überschlagen sich die Ereignisse: Magnus Ballater, der Sohn des Textilfabrikanten, kehrt nach langjähriger Abwesenheit heim, um sich mit seinem kranken Vater zu versöhnen. Der Senior hat all die Jahre auf die Rückkehr seines einzigen Sohnes gewartet, der die Tweedweberei übernehmen soll. Auch Claudia Burns, die vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen aus dem Dorf verschwunden ist, eilt - alarmiert durch ihre Schwester - ans Sterbebett der Mutter. Im Gegensatz zu Magnus ist sie allerdings nicht um die ganze Welt gereist, sondern hat in Edinburgh Karriere als Innenarchitektin gemacht und ist dort mit dem verheirateten Finanzmakler Giles Savour liiert. Claudia trifft zu spät in Inverloss ein, ihre Mutter ist bereits tot. Auf der Beerdigung trifft sie nach vielen Jahren Magnus wieder - und wird von Erinnerungen überwältigt, denn beide waren einst ein Paar.

Janie ist die Tochter der Schwester von Claudia Burns und genau wie ihre Mutter von allem genervt. Deshalb haut sie kurzerhand ab und will bei Claudia vorläufig bleiben. Die hat zwar etwas Verständnis für sie, ist aber weniger begeistert von ihrer Idee. Das alles gibt jedoch keinen ernsthaften Familienstreit, denn ihre Mutter lässt sich von ihrer Schwester Claudia auf ein paar gutgemeinte Ratschläge ein. Susanne spielt "Janie", die zwar einen Jungen liebt, sich aber um ihn sehr rar macht und ihm ihre Liebe nicht richtig gesteht.

eigene Kritik: Ein Film der "Rosamunde Pilcher"-Reihe, der natürlich mit romantischen Elementen überladen ist. Da darf auch ein Super- Happy End nicht fehlen. Trotz alledem ist der Film nicht ununterhaltsam, allein schon wegen den Kompliziertheiten innerhalb der riesigen Familie. Susanne kommt darin oft genug vor und ist sogar teilweise an der Handlung mitbestimmend. Es lohnt sich also auf jeden Fall den Film anzugucken, wenn man mal über die Klischees hinwegsieht.

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 29.Juli 2001 von 20:15 bis 21:45 Uhr auf ZDF



Verdammt. Er liebt mich



TV-Fernsehfilm
Hauptrolle als Tochter und Schülerin  "Emma"
Regie: Sven Severin











Die 17jährige Emma ist in ihren draufgängerischen Lehrer Adrian Morrison verliebt und will ihn erobern. Adrian hat jedoch ein Auge auf Emmas ehemüde Mutter Paula geworfen, die mit ihm eine Affäre beginnt. Bei einer Klassenfahrt nach Paris überschlagen sich dann die Ereignisse.

Susanne spielt Emma, die in ihren Lehrer verliebt ist.

eigene Kritik: wie von vielen prophezeit hat der Film wirklich Spass gemacht - Susanne in Höchstform. Das liegt vor allem daran, dass man sie selten so ausgelassen und vergnügt zu sehen bekommt (meistens hat sie ja eher ruhige und zurückhaltende Rollen). Hier ist aber richtig Leben drin! Diesen Film kann auch ich jedem empfehlen, auch wenn die Story letztendlich doch sehr simpel ist.

Ausstrahlungen:
- Montag, 14.Mai 2001 von 20:15 bis 21:45 Uhr im ZDF
- Mittwoch, 23.Januar 2002 um 14:45 Uhr auf TF1 (in französisch, Titel "Un amour de professeur"
- Dienstag, 10.Juni 2003 um 20:15 bis 21:45 Uhr auf 3sat


Max Wolkenstein -
Tod und Liebe



Episode einer TV-Serie
Titel "Tod und Liebe"
Rolle als "Tanja"
Regie: Uwe Friessner



Susanne spielt eine Drogenabhängige, die gerade auf Entzug ist. Doch das ist nicht einfach und sie ist gefährdet, rückfällig zu werden. Ihr Freund will ihr aber helfen und tut alles mögliche, um ihr teure Beruhigungsmittel besorgen zu können. Allerdings gerät er bald in Verdacht, einen schwulen Apotheker ermordet zu haben. Er wird zum Hauptverdächtigen und die einzige Hilfe stellt nun seine Freundin Tanja dar, die als Zeugin für ihn aussagen könnte.

eigene Kritik: Das war nicht schlecht. Seltsam ist nur, dass Susanne schon wieder eine Abhängige spielt (was hier eigentlich das erste Mal wäre). Aber egal - die Darstellung kommt in gewohnter Art gut herüber. Die Story selber ist etwas an den Haaren herbeigezogen und teilweise recht unrealistisch (z.B. das Geständnis). Witzig ist übrigens eine kleine Szene mit dem wohl schlechtesten Nebendarsteller der Welt. Ich glaube, eigens für diese Person wurde noch eine Synchronstimme eingefügt!

Ausstrahlungen:
- Mittwoch, 9.Oktober 1996 auf Sat.1
- Sonntag, 25.März 2001 um 12:05 auf Sat.1
- Sonnabend, 7.Juli 2001 um 07:30 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 25.Januar 2002 um 16:25 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"
- Freitag, 22.Februar 2002 um 07:15 Uhr auf Premiere "Krimi & Co"



Inseln unter dem Wind

TV-Serie (Familienserie, ZDF 1995-1998)
Länge: 45min
Rolle als "Anne Marie"
Regie: Marco Serafini

Episodenliste:
1. Untergetaucht
2. Das Traumpaar
3. Unter dem Vulkan
4. Junge Liebe
5. Nacht der Entscheidung
6. Hand gegen Koje
7. Mörderischer Dreier
8. Geliebtes Land
9. Der gebuchte Mann
10. Hochzeitsreise ohne Mann
11. Die Nacht der Fledermäuse
12. Abgestürzt
13. Abschied vom Paradies

Urlaubserlebnisse der Passagiere des Dreimasters "Lili Marleen", der in der Karibik kreuzt: Kapitän Kamphagen und seine Crew, der Erste Offizier Westkamp, Schiffskoch Lukas und die Matrosin Mischa, kümmern sich um das Wohlergehen ihrer Gäste. Kamphagen ist für die Reisenden da und glättet so manche Woge, die die Liebeleien in der Urlaubslust mit sich bringen. U.a.: Ein Vater steht nach zehn Jahren seiner inzwischen erwachsenen Tochter gegenüber. Eine Journalistin muß sich zwischen einer guten Geschichte und dem Mann fürs Leben entscheiden. Eine Tochter aus gutem Hause erlebt ihre erste große Liebe und Enttäuschung. Eine schöne Frau will nicht nur das Aushängeschild ihres Freundes sein.

Ausstrahlungen:
- Oktober bis November 1995 auf ZDF (5 Folgen)
- Januar 1998 auf ZDF (4 neue Folgen)
- Mai bis Juni 1997 auf ZDF (Wiederholung 5 Folgen)
- März bis April 1998 auf ZDF (4 neue Folgen)
- Montag, 23.Februar 2004 von 19:25 bis 20:15 Uhr auf ZDF (#6)


Kanzlei Bürger

TV-Serie (Krimiserie)
Länge: 45min
Rolle als "Sophie"
Regie: Heiner Carow

Cornelia Bürger hat endlich ihre Berufung zur Richterin am Landgericht Berlin in der Tasche. Für die Frau Mitte Dreißig ist es die Krönung ihrer Anwaltskarriere. Doch die Vergangenheit scheint sie nicht loszulassen. Wider Erwarten entscheidet sich Cornelia Bürger im letzten Moment, die Anwaltskanzlei ihres verstorbenen Vaters im idyllischen Wildow weiterzuführen. Sehr zum Entsetzen ihres sechzehnjährigen Sohnes Kay, der von Berlin aufs Land ziehen muß. Annegret Nelken, die schon damals die gute Seele der Kanzlei war, und ihre Tochter Reni helfen Mutter und Sohn beim Einleben in die "alte" Umgebung. Überraschend taucht auch Cornelias Jugendfreund Peter Markgraf auf. Er ist mittlerweile Direktor der örtlichen Bankfiliale und ebenfalls mit seiner Familie aufs Land gezogen. Schon bald wird Cornelia Bürger in Wildow heimisch. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu helfen. Und das kann sie hier besser als am Berliner Landgericht. Die Wildower erkennen bald, daß sie in Cornelia Bürger eine kompetente Juristin haben, die ihre Probleme versteht.

Episodenliste:
1. Cornelia Bürger - Rechtsanwältin
2. Die Partylöwen
3. Zur Kasse gebeten
4. Jung und dynamisch
5. Das doppelte Ottchen
6. Mandy
7. Hühnchen aus Polen
8. Die Mauer
9. Schlagende Beweise
10. Robin Wut
11. Das Wunschkind
12. Saison in Wildow
13. Tausendundeine Nacht

Ausstrahlungen:
- September bis November 1995 auf ARD
- ab Dezember 1998 auf MDR


Abgefahren



TV-Fernsehfilm
Hauptrolle als Tochter und Schülerin "Pattie"
Regie: Uwe Frießner
Adolph-Grimme-Preis für die Rolle der Pattie













Autoknacken ist offensichtlich wirklich ein Kinderspiel: Jedenfalls brechen die knapp 14jährigen Kids um Pattie und Sven binnen Sekunden jedes Auto auf und starten in Berlins Straßen Wettrennen. Ab und zu enden die Ausfahrten wie in der Formel 1 - an der Bande. Die Polizei muß die jugendlichen Autopiloten stets wieder nach Hause schicken - sie sind noch nicht strafmündig. Ihren Eltern allerdings flattern saftige Rechnungen der Autoversicherungen ins Haus. Pattie und Sven professionalisieren deshalb ihr Hobby: Sie verscherbeln die geknackten Wagen an eine polnische Autoschieberbande, um mit dem Honorar die Rechnungen bezahlen zu können.

Die Geschichte einer 14jährigen aus zerrütteten Familienverhältnissen in einem Berliner Plattenbau-Viertel. Das Mädchen verbringt seine Zeit mit einer Clique Gleichaltriger, die Autos stehlen und damit wahnwitzige Rennen austragen. Als es sich mit seinen Unternehmungen selbständig macht, steuert das Kind, das keines mehr ist, auf eine Katastrophe zu. Ein Versuch, mit den Mitteln der Sozialreportage das Leben einer desillusionierten Jugend im größer gewordenen Berlin zu erfassen.

Susanne spielt Pattie, deren Mutter unter ihrem Verhalten sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

populäre Kritik: Zum ersten Mal hat Frießner eine Geschichte in Ost-Berlin angesiedelt - das "härtere Hochhausmilieu" in den Plattensiedlungen habe ihn gereizt. Intakte Familien gibt es in "Abgefahren" nicht - die Väter haben sich davongemacht, Patties Mutter sucht sich immer die falschen Kerle aus, Svens Mutter nimmt Drogen. Frießner hat lange in der Szene recherchiert, und jeder aus dem Drehstab kann inzwischen einen Golf knacken. Seine Hauptdarsteller durften zu ihrem Bedauern allerdings nicht auf die echte Piste: Ihre wilden Touren haben sie auf einem Tieflader absolviert.

eigene Anmerkung: Damals hatte ich den Film auch gesehen - zweimal sogar. Jedoch wusste ich zu der Zeit noch nichts von der Hauptdarstellerin und hatte den Film auch nicht aufgenommen. Wahrscheinlich würde ich ihn genausogut finden wie "Falsche Liebe", wenn ich den direkten Vergleich hätte.

Ausstrahlungen:
- Montag, 20.März 1995 auf ZDF
- Dienstag, 18.Februar 1997 um 20:15 Uhr auf 3sat
- Mittwoch, 4.August 2004 von 22:25 bis 23:55 Uhr auf 3sat


Praxis Bülowbogen



Episode einer TV-Serie
Titel "Ich hasse mich" (Folge 90)
Hauptrolle als "Ilona"



Ilona ist an Boulemie erkrankt und ekelt sich vor dem Essen. Da weiss auch der Doktor keinen Rat mehr. Doch die Gründe für die Abneigung gegenüber den Mahlzeiten gehen noch tiefer. Das Mädchen hasst sich selbst und verweigert sich anderen gegenüber sehr.

eigene Kritik: Das war nichts besonderes - das Mädchen ist krank und im Handumdrehen natürlich geheilt und sofort der Liebe verfallen. Die anderen Parallelhandlungen sind noch weniger interessant und drohen zu langweilen. Wer diese Folge verpasst hat muss sich kein Bein ausreissen, denn hier lohnt es sich kaum, das ganze anzusehen. Es ermutigt auch nicht unbedingt zum nochmaligen Anschauen.

(Im Abspann steht das Copyright von 1995 - deshalb auch die Einordung hier. Die Folge wurde allerdings schon vor "Abgefahren" gedreht und kann damit auch schon sehr gut von 1994 sein.)

Ausstrahlungen:
- Sonntag, 25.Mai 2003 von 22:00 bis 22:50 Uhr auf MDR



She Always Wears Pearls

TV-Fernsehfilm
Regie: Oliver Hirschbiegel

Darüber habe ich keine Informationen! Wer mehr weiss bitte melden.



Zwischen Pankow
und Zehlendorf

Kinofilm
Hauptrolle
Regie: Horst Seemann

Im geteilten Berlin des Jahres 1953 pendelt die elfjährige Susanne zwischen den Welten: In Pankow, für den Westen damals Synonym für die DDR, wohnt und geht sie zur Schule. In Zehlendorf lernt sie mit Hilfe ihrer reichen, opernsingenden Oma das Klavierspiel. Ein weiterer mißglückter Versuch deutscher "Vergangenheitsbewältigung". [Jan Gympel, Zitty, 25/91]

Berlin 1953. Die elfjährige Susanne lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester im Arbeiterviertel im Osten der Stadt. Die meiste Zeit verbringt sie jedoch bei der Großmutter Nora, die im vornehmen West-Stadtteil Zehlendorf residiert und das musikalische Talent ihrer Enkelin fördert. Als Susannes Vater aus russischer Gefangenschaft zurückkommt, beginnen die Probleme: Der Heimkehrer, seelisch am Ende, kann sich nicht an den Frieden gewöhnen und hetzt seine Familie mit militärischem Drill durch das Gelände, um sie auf den Kampf gegen den Klassenfeind vorzubereiten. Bei Susanne und ihrer Schwester zeigt dieses Strafexerzieren Wirkung: Von den Prophezeiungen des Vaters verängstigt, trainieren sie Abhärtung. Nur, warum sie ihr Klavierspiel aufgeben soll, kann Susanne nicht verstehen...

Familiendrama aus dem Berlin der 50er Jahre, im Mittelpunkt ein elfjähriges Mädchen, das zwischen Mutter und Großmutter und den beiden Teilen der Stadt hin- und herpendelt. Schwülstiger, klischeebelasteter und langatmiger Film, der auf Kosten seiner Glaubwürdigkeit Geschichtslektionen erteilen will, wobei die kleine Alltagsgeschichte unter die Räder kommt.

(nach einem Roman von Rita Kuczynski)

Ausstrahlungen:
- Donnerstag, 7.November 1991



Treffen in Travers

Kinofilm
Rolle als "Röschen Forster"
Regie: Michael Gwisdek

Die Geschichte spielt zur Zeit der französischen Revolution in dem Dorf Travers, verborgen in der neutralen Schweiz. Der preussische Ästhet Herman Beyer ist kurz vor der Scheidung mit seiner Frau Corinna Harfouch. Der radikale Schriftsteller Uwe Kokisch (Corinna's Liebhaber) hofft, einen friedlichen Weg aus den Feindseligkeiten zu finden. Doch es kommt stattdessen zum Alkoholismus. Der Film richtet sich unbewusst an das vorherrschende Thema des gespaltenen Deutschlands. Ob es dabei Anklang findet oder nicht, ist unwichtig. "Treffen in Travers" beweist, dass es bei jeder Aufführung grossen Gefallen gefunden hat. ["Reunion in Travers", freie Übersetzung aus einer engl. Kritik nach Hal Erickson]

Herbst 1793: Der deutsche Dichter Georg Forster, ein begeisterter Anhänger der französischen Revolution, trifft sich mit seiner Ehefrau Therese und ihrem Liebhaber in einem Schweizer Gasthof, um über ihre Scheidung zu sprechen. Bei dem Zusammentreffen merken die Ehepartner, daß sie einander immer noch mögen. Therese ist bereit, sich von ihrem Liebhaber zu trennen unter der Bedingung, daß sie wieder nach Deutschland zurückkehren. Doch Georg Forster möchte seine revolutionären Ideen verfolgen und mit Therese und den Kindern in Paris leben. Er würde dafür sogar ein Liebesverhältnis zu dritt akzeptieren...

In einem Schweizer Städtchen trifft 1793 der deutsche Dichter Georg Forster, der nach der Revolution nach Paris gegangen war, mit seiner Frau und ihrem Liebhaber zusammen, um die Scheidung auszuhandeln. Doch noch sind längst nicht alle Bindungen und Beziehungen erloschen. Klassischer Dreieckskonflikt in einer historischen Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Französischen Revolution. Das interessante Regiedebüt des Schauspielers Michael Gwisdek, eindrucksvoll vor allem in seinen darstellerischen Leistungen.

(nach Motiven einer Erzählung von Fritz Hofmann)

Ausstrahlungen:
- Donnerstag, 27.April 1989 im Kino (DDR)
- Freitag, 30.August 1991 auf West 3


Mörderische
Entscheidungen

Regie: Oliver Hirschbiegel

Darüber habe ich keine Informationen! Wer mehr weiss bitte melden.


Ich hasse meinen Mann

Regie: Dietrich Haugk

Darüber habe ich keine Informationen! Wer mehr weiss bitte melden.


Die Bubi-Scholz-Story

TV-Fernsehfilm
Regie: Roland Suso Richter

Die Verfilmung der Lebensgeschichte von Bubi Scholz, dem großen Sportidol der 50er Jahre ist zugleich die Geschichte der Nachkriegsjahre, des Wirtschaftswunders und des Wiederaufstiegs der BRD.

Legenden sterben nie! Dafür tritt Götz George den doppelten Beweis an. In dem Fernseh-Zweiteiler, der in Coproduktion mit dem WDR, NDR und SFB realisiert wird, verkörpert George das Boxidol der Nachkriegszeit. Regie führt Roland Suso Richter ("14 Tage lebenslänglich"). Die Geschichte des Boxers Bubi Scholz, in der sich auch die Geschichte der BRD spiegelt, ist der Filmstiftung 2,5 Millionen Mark wert.

Susanne war für diese zweiteilige Boxerbiographie für den Teil gecastet worden, der letztendlich von Nicolette Krebitz gespielt wurde.




Susanne Bormann ist übrigens das optische Vorbild für die Figur der Lalotta in dem Roman "Der Todesvogel" von C.S. Merten (rororo 22874, DM 16.90). Allerdings stirbt ihre Figur im Verlauf der Handlung.




Mehr Bilder habe ich von den Filmkritiken bisher nicht gefunden. Viele der Bilder sind alle echt, d.h. es handelt sich nicht um VideoCaps sondern um Bilder aus Filmkritiken oder -Beschreibungen. Die letzten fünf Bilder von "Falsche Liebe" sind von einer englischen Fan-Page und die zwei Bilder von "Irrwege des Herzens" sind ebenfalls von einer englischen Site; Hierbei handelt es sich auch um VideoCaps, die allerdings nicht von mir gemacht wurden.

Alle Filmangaben sind manchmal leider sehr spekulativ. Vor allem die letzte Spalte von den Filmen, bei denen ich die Jahreszahl nicht weiss, enthält nur bruchstückhafte Informationen. Falls aber jemand besser Bescheid weiss, kann er sich melden, und wenn es sich um einen 3-Sekunden-Auftritt in einer Serie handelt - ich will alles auflisten. Inzwischen konnte ich aber die ein oder andere Stelle vervollständigen oder ausbessern.

Die Quellen fast aller Angaben und Informationen sind zum einen die Reed-Agentur und die Internet Movie Database. Der Rest ist durch grosses Suchen und Durchforsten von unterschiedlichster Suchmaschinen (und dessen Filterung dank BullsEye 2.5 Pro) zustande gekommen. Ausserdem hat mir der ein oder andere noch per eMail ein paar Tips und Infos gegeben, was nun wirklich nirgendswo zu finden war - Danke nochmal!

Solltet Ihr trotzdem noch etwas von Susanne haben (ein Bild aus einer Zeitschrift oder eines, das hier noch nicht mit aufgelistet ist; weitere Informationen zu einem hier nur spärlich erklärtem Film; weitere oder bessere VideoCaps; Autogrammkarten oder was auch immer), dann würde ich mich mehr als darüber freuen, wenn ihr mir selbiges zumailt!

Vielen Dank übrigens (wieder mal ;-) an Formfehler, der mir auch einige kleine Bilder aus Filmkritiken geschickt hat.





Susanne Bormann -Fan-Page ^ come.to/susi-fan
Letztes Update ^ Sonntag, 6.März 2005 18:22 CET

Zurück zur Startseite
Quelltext anzeigen

1