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- Dorian -



...ist mein Patenkind in Bolivien.
Sein Zuhause liegt in einem Armenviertel am Rande der Grossstadt Oruro, knapp 230 km südlich von La Paz, dem Sitz der bolivianischen Regierung.
Dorian erblickte das Licht der Welt am 11. März 2002 und ist bislang das einzige Kind seiner Eltern. Er ist ein aufgeweckter und gesunder Junge, der am liebsten mit seinem Ball und seinem kleinen Auto spielt. Sein Vater arbeitet als Hilfsarbeiter auf dem Bau, eine Grossmutter trägt als Küchenhilfe zum Lebensunterhalt mit bei. Mit umgerechnet nur etwa 50 Euro liegt das Monatseinkommen der Familie jedoch trotz aller Anstrengungen unterhalb der Armutsgrenze. Damit ist es den Eltern nicht möglich, aus eigener Kraft für eine gesunde Ernährung, die medizinische Versorgung oder die spätere Ausbildung des Sohnes aufzukommen.
Die Familie wird in diesen Punkten vom CCF-Projekt Renovación Madre Niño unterstützt. Dieses Projekt versucht die Lebensbedingungen der ärmsten Familien der Region durch eine Reihe von Massnahmen zur Gesundheitsfürsorge, zur Bildung und zur wirtschaftlichen Entwicklung zu verbessern. Dorians Gesundheit, sein Wachstum und seine Entwicklung werden in der Gesundheitsstation des Projektes ständig überwacht. Er erhält die notwendigen Impfungen und wird im Bedarfsfall mit zusätzlicher Nahrung, Kleidung und Vitaminen versorgt. Das Projekt unterstützt auch seinen kommenden Schulbesuch – inzwischen geht er dort in den Kindergarten - indem es einen Grossteil der dafür anfallenden Kosten übernimmt.
Ohne zusätzliche Förderung von aussen hätte Dorian kaum eine Möglichkeit, einen Schulabschluss zu machen oder berufliche Kenntnisse zu erwerben. Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so freue ich mich doch, dass ich ihm mit meiner Patenschaft diese Chance eröffnen und ihm dabei helfen kann, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.
Im Februar 2006 habe ich einen Teil meines Urlaubs in Bolivien verbracht und konnte Dorian und seine Familie endlich besuchen und persönlich kennenlernen!!
Und hier ist Dorian...
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... mit seinen noch sehr jungen Eltern.
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...auf dem Herd, den sie sich gekauft haben von dem Geld, das ich ihm zu seinem 2. Geburtstag geschickt hab.
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...im "Sonntagshemd", das ihm sein Freund -mein Neffe Marc- geschenkt hat, weil es dem zu klein geworden war.
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