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Was ist das? Wie geht das? Warum macht man das? |
Man benötigt dazu
ein fließendes Gewässer mit genügender Strömung,
ein rundes oder rechteckiges Brett, nicht zu klein, je nach
Strömung,
ein belastbares langes Seil,
einen Bügel mit Seil zum Halten auf dem Brett.
Das Brett wird folgendermaßen vorbereitet:

Am vorderen Ende werden zwei Löcher gebohrt. Durch diese zieht man von oben her ein kleines Stück Seil und knotet sie unten zusammen, sodaß ein Dreieck entsteht. An diesem wird später das lange Seil mittels eines Karabiners befestigt, und zwar an der Unterseite des Brettes. (In der Abbildung schwarz)
Den Bügel (s. Abb. rot) befestigt man ebenfalls vorne am Brett, aber natürlich so, daß die Seile nach oben herauskommen. Die richtige Seillänge muß man ausprobieren.
Das Brett wird mittels des langen Seiles irgendwo am Ufer oder an einem Brückengeländer befestigt und dann ins Wasser gebracht.
Wenn das Brett groß genug
ist, und die Strömung stark genug, kann die Fahrt losgehen.
Einfache Übungen sind zunächst eimal hin- und herfahren quer über den Fluß. Dazu wird das Gewicht auf die Seite verlagert, in welche man hinfahren will.
Auf der anderen Seite kann man leicht am Bügel ziehen.
Dann versuche man sich im Spritzen
Eine Möglichkeit hierzu ist die Folgende:
Man fährt schnell seitwärts
und stellt plötzlich das Brett quer zu Fahrtrichtung. Damit bringt man das
Brett schnell zum stehen. Der Impuls geht auf das Wasser über, wodurch ein
ordentlicher Schwall in Fahrtrichtung gespritzt werden kann. Der Spritzer kann
einige Meter weit gehen.
Beispiel:
Wenn man gerade nach links
fährt, drückt man heftig mit dem rechten Bein das Brett nach unten und zieht
links am Bügel die linke Seite des Brettes aufwärts.
Als zweite Dimension kommt dann das Tauchen dazu.
Wenn das
Brett ruhig im Wasser lehnt, bückt man sich nach vorne und faßt das Brett vorne
an und drückt die Spitze in das Wasser. Dadurch taucht das Brett ab. Wenn man
wieder auftauchen möchte, hält man sich weiter vorne am Brett und läßt die
Beine nach hinten weggleiten. Jetzt liegt man unter Wasser flach auf dem Brett.
Nun winkelt man die Knie an und zieht gleichzeitig vorne mit dan Händen das
Brett wieder hoch.
Oder man spiele
"U-Boot":
Man geht, wenn das Brett ruhig
im Wasser liegt, ein wenig nach vorne und läßt das Brett langsam und
gleichmäßig in das Wasser eintauchen. Dann geht man wieder etwas zurück und
zieht leicht am Bügel, um das Brett wieder zum Auftauchen zu bewegen.
Und wer noch nicht genug hat, der versuche die dritte
Dimension, das vor und zurückfahren.
Um das zu erreichen, muß das Seil elastisch sein. Ein Bergsteigerseil ist hierfür bestens geeignet. Gummiseile oder Bungeeseile sind nicht zu empfehlen. Diese dehnen zu stark und bilden eine Gefahr für andere.
Bei genügender Seillänge
ist ein Vorfahren von einigen 10m möglich.
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© Ulrich Müller 2000 ...2002
Last update 11.11.2002