Kurzbiographie

Der Regisseur, Schriftsteller und Schauspieler Woody Allen wird als Allan Stewart Konigsberg am 1. Dezember 1935 in Brooklyn, New York, geboren. Interessiert sich früh für Basketball, Baseball und Boxen. Spielt Klarinette.

Bereits während der Schulzeit verkauft er mit Erfolg Witze an New Yorker Zeitungen. Schreibt bald Gags für Sid Caesar, den bekanntesten Entertainer der 50er Jahre. 1952 benennt sich Konigsberg in "Woody Allen" um.

1953 Abschluß der Midwood High School. Ohne Begeisterung schreibt er sich an der Universität von New York ein (und verläßt sie angeblich nach einem Semester). Heirat mit Harlene Rosen 1956 (Scheidung 1962).

Allen arbeitet für NBC und schreibt Drehbücher für die Ed Sullivan Show und die Tonight Show. Entwickelt dabei seinen eigenen,"intellektuellen" Stil, der ihn für die konventionellen Shows unbrauchbar macht.

Anfang der 60er Jahre arbeitet Allen erfolgreich als stand up-comedian in Nachtclubs. Aus der New Yorker Lokalgröße wird ein landesweit bekannter Komiker, der schließlich auch in Las Vegas auftritt.

1964 bekommt Allen das Angebot, das Drehbuch zu "What´s new, Pussycat?" zu überarbeiten und eine Nebenrolle in dem Film zu spielen. Er tut alles, damit daraus eine Hauptrolle wird, aber nachdem seine Bearbeitung nochmals stark überarbeitet wird bleibt alles beim alten. Immerhin ist der Film - der erste, an dem Allen mitgewirkt hat - ein großer Erfolg.

1966 Heirat mit Louise Lassert (Scheidung 1969). Ende der 60er Jahre lernt Allen Diane Keaton kennen, die in seinem Theaterstück "Play it again, Sam" (Uraufführung am 12.2.1969) und später auch in der Verfilmung (1972 unter der Regie von Herbert Ross) die weibliche Hauptrolle spielt. In den 70ern wird sie Allens ständige Begleiterin (und Hauptdarstellerin).

Die 70er und 80er Jahre ist die Zeit der größten Erfolge für Allen. Seine gesammelten Zeitschriftenbeiträge erscheinen 1971 unter dem Titel "Getting Even" als Buch (dt. Wie du dir, so ich mir), 1975 folgt "Without Feathers" (dt. Ohne Leid kein Freud), als letztes 1980 "Side effects" (dt. Nebenwirkungen). Seine Filme erhalten die wichtigsten Auszeichnungen. An den "Stadtneurotiker" gehen 1978 vier "Oscars" (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Hauptdarstellerin), "Innenleben" wird ein Jahr darauf für fünf "Oscars" nominiert (Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin, Beste künstlerische Leitung und Ausstattung), geht aber leer aus. 1988 wird "Hannah und ihre Schwestern" mit drei "Oscars" ausgezeichnet (Bestes Drehbuch, Beste Nebendarstellerin, Bester Nebendarsteller).

Seit Anfang der 80er Jahre lebt Allen mit Mia Farrow zusammen, sein Sohn Satchel wird 1987 geboren.

Im Sommer 1992 spektakuläre Trennung von Mia Farrow, die Allens Verhältnis mit ihrer Adoptivtochter Soon-Yi entdeckt und Allen des sexuellen Kindesmißbrauchs beschuldigt.

Im Dezember 1997 heiraten Soon-Yi und Woody Allen.

Ein Dokumentarfilm über Allens Europatournee mit seiner Jazzband ("Wild Man Blues"; Regie: Barbara Kopple) läuft 1998 an (in deutschen Kinos leider kaum zu sehen).

Anfang 2000 unterzeichnet Allen bei "Dreamworks" einen Vertrag für drei neue Filme (u.a. "Small Time Crooks", erscheint Mai 2000). Am 26. Mai d. J. hat "Picking up the Pieces" (Regie: Alfonso Arau; Woody spielt einen Metzger, der seine Frau zerhackt und anschließend Probleme hat, die Leichenteile verschwinden zu lassen) TV-Premiere - ob der Film auch in die Kinos kommt, hängt davon ab, ob sich dafür ein Verleih findet.

Weitere Infos folgen.

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